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Malteser Mellrichstadt

Gerhard Menzel nach über 25 Jahren im Malteser Rettungsdienst in den Ruhestand verabschiedet

13.05.2019

Würzburg. Eigentlich waren nur zwei Monate Rettungsdienst geplant gewesen. Daraus wurden weit über 25 Jahre. Jetzt hat Malteser Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann den Rettungsassistent Gerhard Menzel in den Ruhestand verabschiedet. Der gelernte Elektriker Menzel kam über das Ehrenamt zu seiner wahren „Berufung“, dem Rettungsdienst. Schon seit 1969 bei den Maltesern Mellrichstadt ehrenamtlich aktiv, absolvierte er neben dem Beruf die Ausbildung zum Rettungssanitäter. 1990 wurde er Rettungsassistent und war zwischenzeitlich auch Rettungsdienstleiter in der Rettungswache Mellrichstadt. 2004 wechselte er in die Rettungswache Würzburg.

In so vielen Jahren erlebt man viel im Dienst am Menschen, und manches bleibt im Gedächtnis. Sein schlimmster Einsatz sei noch zu DDR-Zeiten gewesen, als ein Verletzter im Minenfeld an der Grenze lag und zuerst die Zuständigkeiten geklärt werden mussten, bevor die Retter tätig werden durften. „Unendlich lange vier Stunden waren das“, erinnert sich Menzel noch immer an die furchtbare Situation. Die psychische wie physische Belastung sei in den Jahren gewachsen, meint er, denn das Einsatzaufkommen habe sich enorm erhöht. Aber dennoch überwiegen die schönen Momente, besonders dann, wenn „sich Patienten einfach mal bedanken für die Hilfe“, so Menzel. Bei der Feierstunde zur Verabschiedung bedankten sich jetzt Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann (2.v.r.) und die beiden stellvertretenden Rettungsdienstleiter Ernst Freier (links) und Dennis Kolbe (rechts) bei Gerhard Menzel (2.v.l.) herzlich für das Engagement und die Treue zu den Maltesern. Sie übergaben Menzel zum Abschied ein kleines Präsent – verbunden den besten Wünschen für einen gesunden Ruhestand.

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